Strategische Pflegekapazität

Pflegenotstand ist ein Personal-
und ein Prozessproblem.

Personal finden wir heute nicht mehr. Prozesse schon.

Wir entwickeln technische Pflegeassistenten für Spitäler und Pflegeheime, mit denen Sie Pflegekapazität zurückgewinnen — strukturell, planbar, unabhängig vom Personalmarkt. Strategische Infrastruktur statt laufender Anschaffung.

250+
Einrichtungen
50+
Studien
15+
Jahre Marktpräsenz
DACH+
Die Pflegerealität in DACH+

Drei Realitäten, die in jedem Haus wiederkehren.

Unabhängig von Trägerschaft, Region oder Versorgungsstufe.

01 · Was wirklich fehlt

Pflegezeit ist der eigentliche Engpass.

Nicht Wissen oder Motivation sind das Problem — sondern fehlende Pflegekapazität dort, wo sie den grössten Unterschied macht.

02 · Standard of Care unter Druck

Pflegemassnahmen können nicht mehr verlässlich stattfinden

Umpositionierungen, Hautkontrollen, Dokumentation — vieles kann im Alltag nicht mehr leitliniengerecht umgesetzt werden.

03 · Komplexität trifft Knappheit

Bei Desorientierung eskaliert das Thema.

Demenz, Delir, Schmerzen, Abwehrverhalten — gerade nachts bei begrenzten Ressourcen wird die Lücke zum Systemrisiko.

„Pflegezeit fehlt dort, wo sie den grössten Unterschied macht — strukturell, nicht nur persönlich."
Der strategische Reframe

Mehr Personal löst das Problem nicht mehr.

Selbst wenn wir es fänden — der Kreislauf läuft längst von alleine weiter. Fünf Faktoren, die sich gegenseitig auslösen.

01 · Personalmangel
1,8 Mio.1
fehlende Kräfte im
Gesundheitswesen Deutschland bis 2035
02 · Belastung
9,55%2
Krankenstand —
höchster aller Branchen
03 · Fluktuation
43.000 CHF3
Kosten pro
Fluktuationsfall
04 · Leiharbeit
65%4
der Krankenhäuser setzen
Leiharbeit im Pflegedienst ein
05 · Schliessungen
87%5
der Häuser können Bettenschliessungen
nicht ausschliessen

Und der Kreislauf beginnt von vorne — schneller als zuvor.

Der Hebel ist nicht mehr das Personal. Der Hebel sind die Prozesse — genau dort, wo heute Pflegezeit strukturell verloren geht.

Unsere Architektur

Vom Prozess gedacht, nicht vom Gerät.

Drei Ebenen, die ineinandergreifen — und gemeinsam aus Pflegerealität
strategische Pflegekapazität machen.

01

Risiken sichtbar machen.

Kontinuierliches, unaufdringliches Patientenmonitoring — Mobilität, Position, Mikrobewegung. Aus subjektiver Beobachtung wird objektive Datenlage. Was bisher zwischen Schichten verloren ging, ist jetzt dokumentiert.

02

Prozesse stabilisieren und automatisieren.

Wiederkehrende, körperlich anstrengende Routine-Pflegehandlungen wie Umpositionierung und Mobilisation werden technisch unterstützt oder übernommen. 24/7. Auch nachts. Auch bei Ablehnung.

03

Wirkung messbar machen.

Outcome-Daten, die im Jahresabschluss auftauchen: Komplikationsraten, Pflegezeit-Bilanz, Krankenstand, Mitarbeiterbindung. Pflegequalität, die zur betriebswirtschaftlichen Grösse wird.

Technologie ist Mittel, nicht Held. Pflege bleibt Beziehungsarbeit — wir geben Pflegenden die Zeit dafür zurück.

WAS WIR KONKRET LIEFERN

Drei Werkzeuge. Eine Architektur.

Erkennen → Antizipieren → Automatisieren.
Einsetzbar einzeln, wirkungsstark im Verbund.

01 · Erkennen

Mobility Monitor

Risiken sehen, bevor Ereignisse entstehen.
Was es ist
Sensorbasiertes, kontinuierliches Mobilitäts- und Positionsmonitoring im Bett — ohne Wearables, ohne Eingriff in den Pflegeprozess.
Im Outcome
Objektive Datenbasis für Risikoeinschätzung. Pflegebedarfsabklärung, Übergaben und QM. Frühzeitige Hinweise auf Sturz, Dekubitus, Delir, Schmerzen, Schlafstörungen.
Mobility Monitor Visual
Mobility Monitor im Detail
02 · Antizipieren

BedEx

Aufstehversuche erkennen, bevor sie zum Sturz werden.
Was es ist
Frühwarnsystem für Bett-Verlassen-Versuche bei sturzgefährdeten Patient:innen — mit präziser Warnung an die richtige Pflegekraft zur richtigen Zeit.
Im Outcome
Sturzreduktion, weniger Fixierung, weniger Notfallpräsenz. Mehr Ruhe im Nachtdienst.
BedEx Visual
BedEx im Detail

Noch unsicher, wo Sie ansetzen sollen?

Plattformen im Vergleich
Klinische Outcomes — am Beispiel AMS

Klinisch belegt. Operativ bewiesen.

Über 50 Studien und Anwendungsbeobachtungen, unter anderem mit universitätsmedizinischen Partnern. Mehr als 250 Einrichtungen arbeiten mit
unseren Lösungen.

96%6
Wirksamkeit
Dekubitusprävention
91%6
Reduktion manueller
Umpositionierung
73%6
Verbesserung der
Schlafqualität
86%6
Patientenakzeptanz
nach Implementierung
~1 Std.
Pflegezeit
pro Risikopatient / Tag
Strukturell zurückgewonnen — nicht aufaddiert. Die operative Übersetzung von 91 % weniger manuellen Umpositionierungen: Zeit, die im Schichtalltag wieder für Patient:innen verfügbar wird.8
Ergänzend • Mobility-Monitoring-Studien • Universitätskliniken Freiburg & CHUV Lausanne7
3 → 0
Stürze aus dem Bett — Universitätsklinikum Freiburg, Neurologie / Neurochirurgie: von 3 dokumentierten Fällen in der Blindphase (4,1 %, n=74) auf null im Interventionszeitraum (0 %, n=55). Unabhängig bestätigt am CHUV Lausanne, Innere Medizin: Stürze von 5,37 % (3 von 56) auf 0 % (0 von 60). Begleitend dokumentiert: -35 % mittlere Immobilitätszeit.
−65 %
Dekubitusinzidenz in kontrollierter Studie — von 4,0 % auf 1,4 % gesenkt. n=873 Fälle auf zwei Intensivstationen, kontrollierter Blind-Interventions-Vergleich. Unabhängig bestätigt am CHUV Lausanne, Innere Medizin: Dekubitusinzidenz von 8,9 % (5 von 56) auf 0 % im Interventionszeitraum (0 von 60).

Nicht aus einem Pilotbetrieb. Aus 250 Einrichtungen, die sich über Jahre für unsere Architektur entschieden haben — und dabei geblieben sind.

Eine Auswahl unserer Partner-Einrichtungen
Universitätskliniken & Maximalversorgung

Medizinische Hochschule Hannover, Inselspital Bern, Universitätsspital Basel, Universitätsspital Zürich, Universitätsklinikum Freiburg, Universitätsklinikum Essen, Kepler Universitätsklinikum Linz, Charité Berlin.

Schweizer Kantons- und Spezialspitäler

Kantonsspital Baden, Kantonsspital Graubünden, Kantonsspital Uri, Spital Muri, Hirslanden-Gruppe, Universitäre Altersmedizin Felix Platter Basel, Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil, Clinica Hildebrand Brissago.

Pflegegruppen und Pflegezentren

Tertianum-Gruppe, Domicil, Almacasa, Pflegezentrum Sunnewies, Pflegezentrum Lindenfeld Suhr, Pflegeheim Wendelin, NürnbergStift.

Die Investitionsentscheidung

Status quo ist keine neutrale Option.

Nichtinvestieren ist eine Entscheidung — mit eigenen Kosten, jedem Quartal aufs Neue.

Wer heute nicht investiert,

  • verliert Personal an Häuser mit besseren Bedingungen.
  • erhöht Folgekosten durch Komplikationen und Krankenstand.
  • schliesst Kapazitäten, weil Personal fehlt.
  • verschärft das Defizit jedes Quartal neu.

Wer heute investiert,

  • stabilisiert Prozesse, die im Alltag fragil geworden sind.
  • schützt Personal vor Überlastung und Fluktuation.
  • sichert Versorgungsfähigkeit unabhängig vom Stellenmarkt.
  • erhält Handlungsspielraum für strategische Entscheidungen.
Wirtschaftlichkeit

ROI-Faktor rund 10 zu 1.

Fünfstelliger Netto-Nutzen pro System und Jahr — refinanziert über vier Hebel: Komplikationsvermeidung, Pflegezeit-Freisetzung, Krankenstand-Reduktion und Mitarbeiterbindung.

Hausbezogene Kalkulation auf Anfrage

Technische Pflegeassistenten und Pflegerobotik sind kein Luxus. Sie sind die strategische Antwort auf einen Markt, auf dem das Personal nicht mehr zu finden ist.

Wer wir sind

compliant concept AG.

Die compliant concept AG entwickelt seit über 15 Jahren technische Pflegeassistenten für den Akut- und Langzeitpflegealltag. Hervorgegangen aus der ETH Zürich und der Empa, zehnfach für ihre Innovationen ausgezeichnet - u. a. mit dem Swiss CTI MedTech Award. Hauptsitz Schweiz, Märkte DACH und darüber

Was uns von Hardware-Lieferanten unterscheidet: Wir denken vom Pflegeprozess, nicht vom Gerät. Jede Implementierung wird begleitet - von der Risikoerkennung über die Einführung im Team bis zum Punkt, an dem die Effekte im Jahresabschluss messbar sind. Kein Lieferantenverhältnis, sondern eine Pflege-Architektur, die mit dem Haus mitwächst.

Über 60 Studien und Anwendungsbeobachtungen, unter anderem mit universitätsmedizinischen Partnern. Evidenz, nicht Erzählung.

Medizinprodukt CE-Zertifiziert · MDR-konform · DSGVO-konform
Der Einstieg

Drei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen.

Je nachdem, wo Sie in der Entscheidung stehen.

01 · Lese-Phase

Executive Insight Report

Für die Einarbeitung in das Thema.

Strategiepapier zum Thema Automatisierte Pflegekapazität als strategische Infrastruktur — ökonomischer Business Case, Systemwirkung und der Preis der Untätigkeit. Zwölf Seiten. Belegte Quellen. Keine Verkaufsbroschüre.

Report anfordern
02 · Bewertungs-Phase

Strategiegespräch

Für die hausbezogene Bewertung.

30 Minuten mit unserem Expertenteam. Hausbezogene Kalkulation, Pilot-Szenarien, Implementierungslogik. Vertraulich. Ohne Verpflichtung.

Gespräch vereinbaren
03 · Entscheidungs-Phase

Pilotprojekt

Für den strukturierten Einstieg.

Strukturierte Implementierung in einer definierten Station oder Wohngruppe. Begleitet von der Risiko­erkennung bis zur Wirkungsmessung. Skalierbar.

Pilot anfragen

Pflegezeit gewinnen, wenn neues Personal kaum noch zu finden ist.
Das ist heute keine Vision mehr. Es ist eine Entscheidung.

Quellen & Belege
  1. PwC-Studie Fachkräftemangel im deutschen Gesundheitswesen 2022 in Zusammenarbeit mit dem WifOR Institute. 1,8 Mio. offene Stellen im Gesundheitswesen Deutschland im Jahr 2035 (relativer Engpass 35,4 %). pwc.de
  2. AOK Rheinland/Hamburg, Fehlzeiten-Analyse 2024 (Datenbasis 2023). Krankenstand in der Pflege im Branchenvergleich. aok.de
  3. Kompetenz Center Mitarbeiterbindung (IOGW Consulting). Fluktuationskostenstudie 2016, aktualisiert 2024. 43.069 € durchschnittliche Kosten pro Fluktuationsfall in der Pflege. io-group.de
  4. Deutsches Krankenhausinstitut (DKI), Krankenhaus-Barometer 2022; bestätigt durch Bundesagentur für Arbeit 2024 (Ärzteblatt Nordrhein, Februar 2024).
  5. DKI Blitzumfrage Drängende Problemlagen deutscher Krankenhäuser, August 2022, n=274. dki.de · DKG-Pressemitteilung
  6. compliant concept AG, Library Clinical Evidence AMS 2026. Aggregierte Outcomes aus 10 unabhängigen Studien über mehr als ein Jahrzehnt, u. a. Kantonsspital Winterthur 2017 (n=22, Innere Medizin & Chirurgie): 91 % Reduktion manueller Umpositionierungen, 73 % bessere Schlafqualität, 95 % Hautintegrität.
  7. Pflegepraxiszentrum Freiburg (PPZ), Mobility-Monitor-Studien am Universitätsklinikum Freiburg. (a) Pilotstudie Neurologie/Neurochirurgie, Blindphase n=74 / Interventionsphase n=55: Stürze aus dem Bett von 4,1 % auf 0 % gesenkt (3 vs. 0 Fälle), 0 nosokomiale Dekubitusfälle, −35 % mittlere Immobilitätszeit, 83 % Empfehlung durch Pflegende (Feuchtinger J. et al., Deutscher Pflegetag 2018). (b) Kontrollierte Studie auf zwei Intensivstationen (NCH-ICU, NLO-ICU), n=873 Fälle, Blind-Interventions-Vergleich: Dekubitusinzidenz von 4,0 % auf 1,4 % gesenkt (17 vs. 6 neue Dekubitusfälle), entspricht −65 % relativer Reduktion. (c) CHUV Lausanne, Innere Medizin, Blindphase n=56 / Interventionsphase n=60: Dekubitus- und Sturzinzidenz auf 0 % gesenkt (Carrea-Bassin F. et al., EPUAP Belfast 2017).
  8. compliant concept AG, AMS Executive Insight Report 2026. Konservativ ~1 Stunde (60–90 Min.) Pflegezeitersparnis pro Risikopatient und Tag – abgeleitet aus der signifikanten Reduktion manueller Umpositionierungen, dokumentiert in Pilotprojekten.