Sensorgestützte Pflegeintelligenz für Alters- und Pflegeheime & Kliniken und Spitäler

Pflegen mit Daten.
Was kein Auge sehen kann.

Der Mobility Monitor erfasst, was bisher nur Vermutung war: Schlaf. Eigenmobilität. Aufstehverhalten. Mikroaktivität — direkt am Pflegebett.

Pflegeplanung, die individuell passt. Sturzprävention, bevor jemand fällt. Pflegezeit, strukturell zurückgewonnen — nicht durch neue Stellen.

PATIENTEN-ZIMMER · 02:14 KORRIDOR · UNTERWEGS STATIONSZIMMER · 14:30 SENSOR RUFANLAGE Mobility Monitor Zimmer 12 Bett verlassen JETZT · 02:14 Mobility Monitor — Live-Stationsübersicht LIVE Z. 08 · K. SCHLÄFT 8h 12 min ruhig Eigenmob. ✓ Z. 12 · M. BETT VERLASSEN vor 8 Sek. → Pflege unterwegs Z. 14 · S. UNRUHIG 3 Wechsel/h beobachten Z. 17 · F. RUHIG 7h 28 min Eigenmob. ✓ Z. 21 · B. SCHLÄFT 5h 41 min stabil Z. 23 · L. AKTIV Bett verlassen 1× selbstständig Z. 28 · R. RUHIG 6h 50 min stabil Z. 31 · H. SCHLÄFT 4h 12 min stabil 8 Patient:innen · 1 akute Warnung · 7 stabil 14:30 · STATION MITTE 01 Sensor erkennt Patientin am Aufstehen 02 Warnung in Sekunden Pflegekraft schon unterwegs 03 Im Team. Im Überblick. Live-Übersicht aller Patient:innen
Schritt 01 · Im Patientenzimmer

Sensor erkennt — sofort.

Eine kontaktlose Sensoreinheit unter der Matratze erfasst kontinuierlich Bewegungen, Aufstehverhalten, Schlafverhalten und Mikroaktivität. Sobald jemand das Bett verlässt, wird die Situation registriert — bevor jemand zu Boden geht.

Schritt 02 · Im Korridor

Warnung in Sekunden.

Über die bestehende Lichtrufanlage erreicht die Warnung das DECT- oder Smartphone der diensthabenden Pflegekraft — präzise auf die Situation, die sie wissen muss: Zimmer 12, Bett verlassen, jetzt. Sie ist schon unterwegs.

Schritt 03 · Im Stationszimmer

Im Team. Im Überblick.

Parallel besprechen zwei Pflegende den Live-Status der Etage: alle Patient:innen auf einen Blick, mit Status, Schlafverhalten, Aufstehmustern. Aus der Übersicht wird das Gespräch — und aus dem Gespräch werden Anpassungen in der Pflegeplanung.

250+ Einrichtungen
Pflegeheime, Kliniken und Spitäler im Einsatz
50+ Studien
Publikationen und Anwendungsbeobachtungen
ETH Spin-Off
Hervorgegangen aus der ETH Zürich
10× ausgezeichnet
Innovationspreise für Pflegetechnologie
Warum jetzt — und warum so

Personal fehlt. Der Hebel liegt woanders.

Zu wenig Personal, zu viele Aufgaben — beides ist real. Nur eine Seite davon ist heute noch lösbar.

01 · Anerkennen

Ja, Personal fehlt.

Die Decke ist eng. Routine bindet, was eigentlich für leitliniengerechte Pflege gebraucht würde.

02 · Realität

Gleichzeitig ist der Personalmarkt leer.

Allein in Deutschland fehlen bis 2035 rund 1,8 Mio. Fachkräfte im Gesundheitswesen. Mehr einstellen funktioniert nicht mehr.

03 · Neuer Hebel

Pflegezeit ist gewinnbar.

Technische Assistenzsysteme schaffen Pflegezeit — durch gezielte, bedarfsgerechte Pflegeplanung.

Nicht: «Wie finden wir mehr Pflegende?» — sondern: «Wie machen wir die Pflegezeit, die wir haben, wirksamer?»
Was sich verändert

Pflege mit Verlaufsdaten — ergänzend zu den Augen.

Mobilitätsdaten ergänzen die klinische Einschätzung — und machen sichtbar, was zwischen den Pflegerunden geschieht.

Ohne Mobility Monitor

Pflege auf Vermutung.

  • Risiken auf Beobachtung — oft zu spät erkannt
  • Pflegezeit gebunden durch Routine, nicht durch Bedarf
  • Nächtliche Interventionen nach Stundenplan und Verfügbarkeit
  • Maßnahmen pauschal, nicht individuell
  • Einstufung subjektiv, basiert auf punktueller Beobachtung
Mit Mobility Monitor

Pflege auf Verlaufsdaten.

  • Risiken werden im Verlauf sichtbar — bevor sie zum Vorfall werden
  • Pflegezeit fliesst zu denen, die sie wirklich brauchen
  • Nächtliche Interventionen genau dann, wenn sie wirken
  • Maßnahmen individualisiert pro Patient:in
  • Einstufung datengestützt — gegenüber Kostenträgern und Angehörigen belegbar
Was der Mobility Monitor erfasst

Fünf Dimensionen, die sichtbar werden.

Eine Sensoreinheit unter der Matratze. Kein Körperkontakt. Keine zusätzliche Arbeit für die Pflege.

Dimension · 01

Schlafverhalten

Wie lange ist die Person im Bett, wie ist die nächtliche Aktivität verteilt, wie ruhig oder unruhig — als Verlauf über Tage und Wochen sichtbar.

Wohlbefinden · Tagesstruktur
Dimension · 02

Aufstehverhalten

Wann, wie häufig, in welchem Muster verlässt eine Person das Bett — als individuelles Profil.

Selbstständigkeit · Risikomuster
Dimension · 03

Eigenmobilität

Eigenständige Lageänderung im Bett — wie oft, wie ausgeprägt, wie verändert sie sich über die Zeit.

Mobilitätsverlauf · Bedarfssteuerung
Dimension · 04

Mikroaktivität & Unruhe

Konstant hohe Mikroaktivität / Körperspannung kann auf Schmerzen, Schlafstörungen oder ein beginnendes Delir hinweisen — und trägt damit zur frühzeitigen Abklärung bei.

Frühe Hinweise · Klinische Relevanz
So sieht eine Nacht in Daten aus

Aus Beobachtung wird belastbarer Verlauf.

Eine Nacht. Eine Patientin. Was die Pflege ahnt — als visuelle Zeitleiste.

Mobilitätsanalyse · Beispiel
Frau M. · Zimmer 12 · Nacht von Mi → Do
Verträglichkeit: 2h
eingehalten
knapp eingehalten
überschritten
Bett unbelegt
Lageänderung
kleine Lageänderung
quittierte Lageänderung Pflege
MOBILITÄT
21 22 23 00 01 02 03 04 05 06 07
MIKROAKTIVITÄT
↑ hoch
02:00 — Reserve-Schmerzmedikation
Mikroaktivität bricht weg. Person sediert, Eigenpositionswechsel bleiben aus.
04:15 — Gezielte manuelle Umpositionierung
Hier wirkt sie. Davor und danach nicht nötig — Eigenmobilität war gegeben.
Was sichtbar wird

Lageänderung anpassen — manuelle Umpositionierung alle 3 Stunden hier nicht zielführend, da Eigenmobilität bis 02:00 gegeben war.

Was sich verändert

Umpositionieren, wenn es wirkt — gezielt zwischen 04:00 und 05:00 Uhr.

Was bleibt

Belastbare Pflegedokumentation — für Assessments, Angehörige und interdisziplinäre Fallbesprechungen.

Vier Profile · Eine Sensorik

Was Sie im Verlauf tatsächlich erkennen.

Vier Patientenprofile. Vier Datenmuster. Vier pflegerische Konsequenzen — bevor aus Risiko ein Vorfall wird.

Profil · 01
Niedriges Risiko

Mobile, gesunde Person

Ruhige Mikroaktivität. Klares Aufstehverhalten. Keine Intervention nötig.

MOBILITÄT 19 20 21 22 23 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 MIKROAKTIVITÄT durchgehend tief hoch tief
3
Lageänderungen / Std.
0
Lichtrufe
durchgeschlafen
Schlafqualität
Pflegerische Konsequenz

Keine Intervention. Pflegezeit fliesst zu denen, die sie brauchen.

Profil · 02
Dekubitus-Risiko

Immobilität — übersehen

12 Stunden ohne Lageänderung. Verträglichkeitsdauer überschritten. Risiko bleibt unerkannt.

MOBILITÄT Verträglichkeit: 4h 16 17 18 19 20 21 22 23 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 MIKROAKTIVITÄT flach — keine Eigenbewegung hoch tief
12 h 10 m
Längste Immobilität
1.7 / h
Lageänderung Ø
0
Lichtrufe (Risiko unerkannt)
Pflegerische Konsequenz

Umpositionierungsplan anpassen. Dekubitus abgewendet, bevor er entsteht. Bei dauerhaftem Risiko: AMS prüfen.

Profil · 03
Sturzrisiko
Schlafstörungen

Unruhe — häufige Bettausstiege

85× das Bett verlassen in 24 Stunden. Stark unterbrochenes, nicht erholsames Schlafverhalten. Sturzrisiko sichtbar — bevor jemand fällt.

MOBILITÄT 85× Bett verlassen 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 MIKROAKTIVITÄT stark unterbrochen hoch tief
85 ×
Bett verlassen
7.4 / h
Lageänderung Ø
aggressives Verhalten
Einsatzgrund
Pflegerische Konsequenz

Sturzpräventionsmassnahmen überprüfen. Medikation prüfen. Ursache der Unruhe abklären.

Profil · 04
Hyperaktivität
Delir / Schmerzen

Konstant erhöhte Mikroaktivität

Erhöhte Körperspannung. Überdurchschnittlich viele Lageänderungen. Hinweis auf Schmerzen oder Delir.

MOBILITÄT 12 / h Lageänderungen (Ø: 2–4) 15 16 17 18 19 20 21 22 23 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 MIKROAKTIVITÄT konstant hoch ↑ Schwelle hoch tief
11.7 / h
Lageänderung Ø
5 ×
Bett verlassen
über Schwelle
Mikroaktivität
Pflegerische Konsequenz

Schmerz-Assessment, Delir-Screening (CAM), Medikamenten-Check. Vor der Entgleisung.

Was daraus folgt
Inzidenzminimierung

Sturz, Dekubitus, Delir, Schmerzen — vier Komplikationen, die sich heute meist erst aus dem Vorfall heraus erkennen lassen. Mit kontinuierlichen Mobilitätsdaten werden sie vor dem Vorfall sichtbar. Das ist die Grundlage jeder ernsthaften Inzidenzminimierung in der stationären Pflege.

Live Monitoring · Stationszimmer

Eine Schicht, alle Patienten. Auf einen Blick.

Alle Sensoren laufen im Stationszimmer zusammen. Pflege geht zum richtigen Patienten — nicht zur nächsten Tür.

Stationszimmer Etage 3
Live 02:47
Mobility Monitor Stationsansicht
Priorisieren

Zum richtigen Patienten gehen.

Statt Routine-Rundgang: dorthin, wo es zählt.

Reagieren

Sekunden statt Minuten.

Bettkantenwarnung in Echtzeit — bevor jemand fällt.

Übergeben

Schichtwechsel mit Daten.

Was nachts war, ist morgens dokumentiert.

↑ KOPF ↓ FUSS 360°
Bettausstiegserkennung

Kein blinder Winkel — kein verpasster Moment.

Klassische Sensormatten erkennen den Bettausstieg nur einseitig — und erst, wenn die Person den Boden berührt. Der Mobility Monitor erfasst Bewegung 360° rund ums Bett.

Bettkanten- oder Ausstiegswarnung — individuell einstellbar. Direkt über das Lichtrufsystem. Pflege kommt rechtzeitig, nicht nach dem Sturz.

Immobilitätswarnung

Lageänderung wann sie wirkt — nicht nach Stundenplan.

Bewegt sich der Patient:in selbst, bleibt das System still — kein Wecker. Erst wenn die Eigenbewegung über die eingestellte Verträglichkeitsdauer (2–4 h, individuell) ausbleibt, geht eine Warnung an die Pflege.

Eine Nacht · zwei Realitäten
Was passiert mit dem Patient:in zwischen 22:00 und 06:00
STATUS QUO Pflege nach Stundenplan Eingriffe alle 2 h — auch ohne Anlass ! geweckt ! geweckt ! geweckt ! geweckt 22:00 00:00 02:00 04:00 06:00 MIT MOMO Pflege wenn sie wirkt Eingreifen nur, wenn nötig Eigenbewegung — schläft schläft 2 h 30 — KEINE EIGENBEWEGUNG Verträglichkeitsdauer überschritten ! gezielt umpositioniert
Status quo

4 Eingriffe / Nacht — davon 3 unnötig. Patient:in wird mehrfach geweckt, Schlafqualität sinkt, Pflege wird gebunden.

Mit Mobility Monitor

1 Eingriff / Nacht — exakt wenn die Eigenbewegung über die Verträglichkeitsdauer ausbleibt. Patient:in schläft durch, Pflege ist gezielt da, wo sie wirkt.

Fünf Qualitätsindikatoren

Wirksamkeit, die in Studien belegt ist.

Über 50 Studien — mit belegter Reduktion von Sturz- und Dekubitus-Inzidenz, und datenbasierten Indikatoren, die auf Delir, Schmerz oder Schlafstörungen hindeuten können.

Stürze

360°-Bettausstiegserkennung warnt frühzeitig — bevor jemand fällt, nicht erst danach.

Dekubitus

Lageänderungen bedarfsgerecht: nur dann eingreifen, wenn die Eigenmobilität nicht ausreicht.

Delir

Anhaltende nächtliche Unruhe als objektivierbarer Hinweis — trägt zur frühzeitigen Abklärung bei, oft bevor klinische Symptome eindeutig sind.

Schmerzen

Konstant erhöhte Mikroaktivität / Körperspannung gibt Hinweise auf mögliche Schmerzsituationen, die sonst übersehen werden — und unterstützt die Abklärung.

Schlafstörungen

Häufige Unterbrechungen, lange Wachphasen, hohe nächtliche Aktivität — sichtbar gemacht und gezielt adressierbar.

Vom Datenpunkt zur Pflegeentscheidung

Was daraus möglich wird.

Daten zählen erst, wenn sie Handeln verändern. Vier Felder, in denen das passiert.

Im Pflegeprozess verankert

Daten dort, wo Pflege entscheidet.

Keine Datenlast — eine Evidenzschicht. In allen fünf Phasen des Pflegeprozesses.

01
Assessment
Welche Daten?
02
Diagnose
Was ist das Problem?
03
Planung
Wie gehen wir vor?
04
Umsetzung
Wann eingreifen?
05
Evaluation
Hat es gewirkt?
Vom Schema zur Anwendung

So sieht das konkret aus — an vier Beispielen.

Dieselben fünf Phasen. Vier verschiedene Profile. Vier verschiedene pflegerische Konsequenzen — datengestützt, statt nach Vermutung.

Profil · 01
Niedriges Risiko

Mobile, gesunde Person

Stabiler Schlaf, regelmäßige Eigenmobilität — datengestützt bestätigt.

01 · ASSESSMENT

7-Tage-Profil zeigt regelmäßige nächtliche Lageänderungen aus Eigenkraft. Braden > 18 — objektiv belegt.

02 · DIAGNOSE

Kein aktuelles Sturz- oder Dekubitusrisiko. Niedrige Pflegekomplexität — datengestützt belegt.

03 · PLANUNG

Standardprophylaxe genügt. Mobilisationsangebot zum Erhalt. Halbjährliches Re-Assessment.

04 · UMSETZUNG

Nächtliche Routinekontrollen reduziert. Pflegezeit fließt zu Patient:innen mit höherem Bedarf. Schlaf bleibt ungestört.

05 · EVALUATION

Re-Assessment bestätigt niedrige Pflegestufe. Datenverlauf belegt Stabilität — Veränderung würde sofort sichtbar.

Profil · 02
Dekubitus-Risiko

Immobilität — übersehen

12h ohne Lageänderung. Kein Lichtruf — Risiko unerkannt, bis Daten sichtbar werden.

01 · ASSESSMENT

Verträglichkeitsdauer 2h wiederholt überschritten — trotz klinisch unauffälligem Braden 22. Mikroaktivität auf Nulllinie.

02 · DIAGNOSE

Gefahr eines Druckgeschwürs — objektiv erfasst, vor Hautmanifestation.

03 · PLANUNG

Manueller Positionswechsel alle 2h — oder AMS prüfen. Ziel: keine Hautrötung.

04 · UMSETZUNG

Lichtruf bei Überschreitung — oder AMS bei desorientiertem Patienten. Umpositionierung gezielt, wenn sie wirkt.

05 · EVALUATION

Hautstatus dokumentiert. Bei Verschlechterung: AMS einsetzen. Verlauf datenbasiert nachweisbar — auch für Kostenträger.

Profil · 03
Sturz-Risiko

Unruhe — häufige Bettausstiege

85× Bett verlassen, 8 Bettkantenwarnungen — eine Nacht. Vor dem Sturz sichtbar.

01 · ASSESSMENT

85 Aufstehversuche/24h, Cluster nachts/morgens. Kein Tiefschlaf — stark fragmentierter Schlafrhythmus.

02 · DIAGNOSE

Sturzgefahr, Schlaflosigkeit. DD: Delir, Schmerzen, HWI, Wandersucht.

03 · PLANUNG

Toilettengang prophylaktisch. Schmerz-Assessment, Delir-Screening, Medikamenten-Review. Hausarzt-Visite anfordern.

04 · UMSETZUNG

Bei Bettausstieg: Pflege rechtzeitig vor Ort — vor dem Sturz, ohne Fixierung. Ursachenklärung schrittweise: somatisch zuerst.

05 · EVALUATION

Falls erhöhtes Sturzrisiko: Sturzprävention einsetzen. Bettausstiegsfrequenz im Trend wöchentlich. Wenn nicht rückläufig: Diagnostik vertiefen, Fallbesprechung ansetzen.

Profil · 04
Delir / Schmerz

Erhöhte Mikroaktivität

Konstant über Schwelle, 11,7 Lageänderungen/h — Hinweis auf akute Entgleisung, vor klinischer Manifestation.

01 · ASSESSMENT

Mikroaktivität dauerhaft hoch. Überdurchschnittlich viele Positionswechsel, kein erholsamer Schlaf. 5× Bett verlassen.

02 · DIAGNOSE

Verdacht Delir hyperaktiv oder unbehandelter Schmerz.

03 · PLANUNG

Schmerz-Assessment, Delir-Screening, Medikamenten-Review. Labor: Entzündungsparameter, Harnstatus, Elektrolyte. Bezugsperson einbinden.

04 · UMSETZUNG

Intervention vor Entgleisung — nicht erst nach Sturz oder Aggression. Reizreduktion, Reorientierung. Pharmakologisch nur subsidiär.

05 · EVALUATION

Mikroaktivität fällt unter Schwelle? Maßnahme wirkt. Bei Persistenz: fachärztliche Abklärung, Vorher-Nachher-Vergleich aus Daten.

Was hier passiert
Vier Patient:innen — vier Pflegeprozesse.

Vom Assessment bis zur Evaluation — jede Phase datengestützt. Risikoeinschätzung objektiv, Pflegediagnose belegt, Maßnahmen individuell, Wirksamkeit messbar. Auch Pflegestufen-Einschätzungen werden nachvollziehbar — gegenüber Patient:innen, Angehörigen und Kostenträgern.

Pflegekonzept · Wann zum Einsatz?

Nicht permanent. Gezielt.

Drei Anlässe. Drei Zeitfenster. Danach: weiter, verlängern oder deinstallieren.

Anlass · 01
Neueintritt

Eintritt eines neuen Patienten — Pflegeanamnese und Risikoeinschätzung in den ersten Tagen.

Was wird sichtbar?
  • Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Eigenmobilität in der Nacht
  • Aufstehverhalten
  • Wirkung der Eintrittsmedikation
  • Pflegediagnose-Hinweise
Dauer
3–7 Tage
Anlass · 02
Veränderung des Allgemeinzustands

Akute Verschlechterung, Sturzereignis, Krankheitsschub, Medikationsumstellung — Risiko neu bewerten.

Was wird sichtbar?
  • Veränderung der Mobilität
  • Neues Sturzrisiko
  • Erhöhtes Dekubitusrisiko
  • Anpassungsbedarf der Umpositionierung
  • Wirkung neuer Medikamente
Dauer
3–7 Tage
Anlass · 03
Halbjährliches Assessment

Standardisierte Routineerhebung im Rahmen des Pflege-Assessments — objektive Datengrundlage.

Was wird sichtbar?
  • Aktualisierte Pflegestufen-Daten
  • Verlauf der Risikofaktoren
  • Wirkung bisheriger Massnahmen
  • Datenexport für Dokumentation
  • Belegbare Kassengrundlage
Dauer
3–7 Tage
Nach dem Assessment

Aus den Daten folgt eine Massnahme.

Bei Hochrisiko

Permanenter Einsatz

Anhaltendes Sturz- oder Dekubitusrisiko. Mobility Monitor bleibt installiert — kontinuierliches Monitoring.

→ Empfehlung: AMS prüfen
Bei Massnahmenanpassung

Verlängerter Einsatz

Umpositionierungsplan oder Medikation wird angepasst. Mobility Monitor bleibt einige weitere Tage zur Wirksamkeitskontrolle.

→ Wirksamkeit dokumentiert
Bei stabilem Verlauf

Gerät wird entfernt

Keine Gefährdung erkennbar, Pflegemassnahmen unverändert. Mobility Monitor wird deinstalliert und steht für nächsten Bedarfsfall bereit.

→ Kapazität freigesetzt

Wenige Geräte versorgen viele Patient:innen — als rotierendes Assessment-Werkzeug, nicht als Dauerinstallation. So entsteht Skalierbarkeit auch in grossen Einrichtungen.

Was die Studien zeigen

Über 50 Studien. Konsistente Ergebnisse.

Über zehn Jahre wissenschaftlich begleitet — darunter eine Multicenter-RCT mit höchster Evidenzklasse (p = 0,034). Vier Pilotzentren, vier gemessene Effekte.

Universitätsspital CHUV Lausanne · Schweiz
−44%
Patient:innen mit kritischer Liegedauer >4h ohne relevante Bewegung

Signifikante Reduktion von Sturz- und Dekubitus-Inzidenz.

In der Blindphase wiesen 27 % der Patient:innen Liegedauern über vier Stunden ohne relevante druckentlastende Bewegung auf — klassische Hochrisikomuster. Mit dem Mobility Monitor in der Interventionsphase: nur noch 15 %.

Konkret: Sturzinzidenz von 5,37 % auf 0 % (3 von 56 → 0 von 60), Dekubitus-Inzidenz von 8,9 % auf 0 % (5 von 56 → 0 von 60) — bei Patient:innen mit kritischer Liegedauer.

Carrea-Bassin et al. · EPUAP 2017
Universitätsklinikum Freiburg · DE
−65%

Dekubitus-Inzidenz um zwei Drittel reduziert.

Die Dekubitus-Inzidenz sank von 4,0 % auf 1,4 % — eine Reduktion um rund zwei Drittel. Mittlere Immobilitätszeit −35 %.

Ziegler et al. · PPZ Freiburg 2019 · n = 873
GVS Herdecke Seniorendienste · DE
−41%

Manuelle Lageänderungen reduziert.

215 eingesparte Lageänderungen bei 12 Patient:innen über 10 Tage — bei verbesserter Pflegequalität. Hautqualität verbessert bei 87,5 % der Risikopatient:innen. Weniger Kontrollgänge, mehr Nachtruhe.

Schönsteiner · Clinicum 2014
Stadtspital Waid Zürich · Akutgeriatrie · CH
−47%

Personalfluktuation deutlich gesunken.

Bei 22 % der Patient:innen Umpositionierungsintervalle nachts gezielt angepasst. Bei 19 % Medikation in Abstimmung mit Arztdienst justiert. In der zweiten Hälfte der Implementierung: keine neuen Dekubitus.

Altherr et al. · Der informierte Arzt 2014

Weitere belegte Outcomes: Demenzwohngruppe Sunnegarte 79 % Mitarbeitenden-Zufriedenheit (Wettstein et al. 2018) · Rosenberg Residenz Altdorf Dekubitusinzidenz 0 %, Kostenreduktion 85.905 € p. a. (Schulz et al. 2014) · Multicenter-RCT (Gattinger et al. 2016, FH St. Gallen): Verbesserung der Schlafqualität und Senkung der Sturzinzidenz, jeweils signifikant.

Für Geschäftsführung & Einkauf

Vier Konten, auf die der Mobility Monitor einzahlt.

Datenbasiertes Patientenmonitoring ist keine laufende Anschaffung — es ist strategische Infrastruktur. Refinanziert über vier Hebel, die im Jahresabschluss sichtbar werden.

Hebel · 01 · Pflegekapazität

Mehr Pflegezeit ohne Stellenaufbau

Weniger unnötige Umpositionierungsrunden, gezielte nächtliche Interventionen. Die gewonnene Pflegezeit fließt dorthin, wo sie gebraucht wird — ohne neue Stellen.

GVS Herdecke: 215 eingesparte manuelle Lageänderungen bei 12 Patient:innen in 10 Tagen (−41 %).

Hebel · 02 · Pflegestufen

Pflegestufen-Optimierung mit Daten

Statt punktueller Beobachtung — kontinuierliche, objektive Daten zu Mobilität und Pflegeaufwand. Über- wie Unterversorgung werden datengestützt korrigierbar.

Belastbare Grundlage für Einstufungen, Kassengespräche und Verlaufsdokumentation — pflegefachlich wie betriebswirtschaftlich nachvollziehbar.

Hebel · 03 · Risiko & Qualität

Sturz- und Dekubitus-Vorfälle reduzieren

Sturz- und Dekubitus-Inzidenz reduzieren — und das Pflegegeschehen lückenlos dokumentieren. Eine objektive Grundlage für Qualitätsmanagement und Pflegegespräche.

CHUV Lausanne: signifikante Reduktion von Sturz- und Dekubitus-Inzidenz belegt. Universitätsklinikum Freiburg: Dekubitus-Inzidenz um rund zwei Drittel gesenkt (n = 873).

Hebel · 04 · Personal

Mitarbeiterbindung & Krankenstand

Datenbasierte Pflege wertet die Profession auf. Weniger Routine-im-Akkord, mehr Pflegezeit für Zwischenmenschliches, planbarere Nachtdienste.

Stadtspital Waid Zürich: Personalfluktuationsrate um 47 % gesunken — im Zeitraum der MoMo-Einführung und begleitender Prozessanpassungen. Sunnegarte: 79 % gute Arbeitszufriedenheit.

Was sich konkret verändert

Drei Verschiebungen, die zählen.

Vom Reagieren zum Vorausplanen. Vom Schätzen zum Belegen. Vom Wecken zum Schützen.

Verschiebung · 01
ReagierenVorausplanen

Risikomuster werden sichtbar, bevor sie zum Vorfall werden. Die Pflege handelt vorbereitet, nicht überrascht.

Verschiebung · 02
SchätzenBelegen

Pflegestufen-Einschätzung, Verlaufsdokumentation und Angehörigengespräche stützen sich auf objektive Daten — nicht auf Eindrücke.

Verschiebung · 03
WeckenSchützen

Lageänderung erfolgt bedarfsgerecht. Wer selbst aktiv ist, behält seinen Schlaf — und damit sein Wohlbefinden.

Was bleibt

Mehr Pflegezeit. Mehr Lebensqualität. Mehr Mitarbeiterzufriedenheit.

Über 50 Studien und Anwendungsbeobachtungen bestätigen den Mehrwert datenbasierter Pflegelösungen in der Langzeitpflege.

Aus der Praxis

Vom Pilot zum Schweizer Standard.

Über 250 Einrichtungen im DACH-Raum setzen den Mobility Monitor ein. Eine Stimme, die für sich spricht.

Modular erweiterbar

Mit dem Bedarf mitwachsen

Der Mobility Monitor ist die Grundlage. Wenn der Bedarf wächst, ergänzen Sie passende Module — auf derselben Plattform, ohne Systemwechsel.

Diese Broschüre

Mobility Monitor

Datenbasierte Risikoerkennung. Kontinuierliches Monitoring von Schlafverhalten, Eigenmobilität, Aufstehverhalten und Mikroaktivität.

Sturz · Dekubitus · Delir · Schmerzen · Schlaf
Zur Mobility Monitor Seite
Erweiterung · Sturzprophylaxe

BedEx

Antizipative Sturzprophylaxe mit 360°-Rundumschutz. Bettkanten- und Bettausstiegswarnung — bevor der Sturz geschieht.

Bis zu 90% weniger Stürze aus dem Bett
Zur BedEx Seite
Erweiterung · Umpositionierung

Active Mobilisation System

Automatisierte, schmerzfreie Umpositionierung — auch bei Patient:innen mit Demenz, die manuelle Lageänderung ablehnen.

~1 Std. Pflegezeit pro Risikopatient und Tag
Zur AMS Seite
Klartext, bevor wir reden

Drei Fragen, die wir gerne beantworten.

Gute Fragen verdienen offene Antworten — und zwar bevor Sie sich entscheiden, nicht erst danach.

Frage 01

„Unsere Pflege schafft das auch ohne Technik."

Ja — Ihr Team leistet schon heute Grossartiges. Der Mobility Monitor stellt das nicht in Frage, sondern gibt ihm bessere Werkzeuge: weniger Routine, mehr Zeit für das, was Pflege ausmacht. Die Frage ist nicht, ob Ihr Team es schafft — sondern wie es dauerhaft kraftvoll bleibt.

Frage 02

„Datenschutz und DSGVO."

Eine wichtige Frage — gerade in der Pflege. Die Antwort ist beruhigend einfach: keine Kameras. Kein Mikrofon. Keine Bewegungsprofile außerhalb des Bettes. Nur Drucksignale unter der Matratze. Daten bleiben im Haus, MDR-zertifiziert, DSGVO-konform. Diskreter geht es nicht.

Frage 03

„Wird das im Pflegeteam angenommen?"

Die Erfahrung zeigt: ja. 83 % der Pflegenden empfehlen das System nach dem Pilot weiter. Der Grund liegt im Nutzen für die tägliche Arbeit: Der Mobility Monitor ermöglicht eine objektive, bedarfsgerechte und individuelle Pflegeplanung — statt Routine nach Schema. Schulung und Onboarding sind Teil unseres Leistungsversprechens.

Drei strukturierte Wege

Sehen, was Ihre Pflege heute nicht sehen kann.

Genau das ist die Idee hinter dem Mobility Monitor — und genau das machen wir auch im Bedarfsabklärungs-Gespräch sichtbar: Wo läuft Ihr Pflegealltag heute auf Vermutung? Wo bindet Routine das Team? Welche Patient:innen brauchen mehr Aufmerksamkeit, als Sie heute geben können — und woher würde diese Zeit kommen?

Kein Verkaufsgespräch. Ein Spiegel. Am Ende wissen Sie, ob es passt — und wir wissen es auch.

Erstgespräch

Bedarfsabklärung

30 Minuten · vor Ort oder online
  • Kein Verkaufsgespräch — ein Spiegel auf Ihre Situation
  • Wo läuft Ihr Pflegealltag heute auf Vermutung?
  • Wo bindet Routine das Team mehr als nötig?
  • Welche Patient:innen sehen Sie heute nicht so, wie Sie sollten?
  • Am Ende wissen Sie, ob es passt — und wir auch.
Bedarfsabklärung 30 Min
Pilotprojekt

Strukturierter Pilot

2 Systeme · 2–4 Wochen · 5–10 Patient:innen
  • Komplette Logistik durch uns — kein Aufwand für Ihr Team
  • Live-Schulung aller Schichten — inklusive Nachtdienst
  • Strukturierte Verlaufsdokumentation und anonyme Pflegeteam-Befragung
  • Einseitiges Management-Summary — klare Entscheidungsvorlage für GF und Pflegedirektion
  • Keine Vorauskasse · Entscheidungs-Bedenkzeit inklusive.
Strukturierten Pilot besprechen
Bestehende Standorte

Refresher-Anwenderschulung

Halbtag vor Ort · alle Schichten
  • Live-Auffrischung an Ihren Geräten — für neue wie erfahrene Pflegende
  • Neue Funktionen und Use Cases aus aktuellen Pilotprojekten
  • Verlaufsanalyse-Coaching: Was zeigen Ihre Daten heute?
  • Workflow-Integration neu durchgesprochen · Geräte-Check inklusive
  • Mehr aus dem System, das schon bei Ihnen steht.
Refresher-Schulung anfragen