Plattform-Übersicht für Entscheider:innen

Drei Plattformen. Drei Wege, Pflegekapazität zurückzugewinnen.

Mobility Monitor, BedEx und AMS adressieren denselben strategischen Engpass — auf unterschiedlichen Wegen, mit unterschiedlicher Wirkungsgeschwindigkeit. Diese Übersicht hilft Ihnen, den passenden Einstieg für Ihr Haus zu finden.

Die drei Plattformen im Überblick

Was jede Plattform tut — und wie sie wirkt.

Jede der drei Plattformen ist eigenständig wirksam — und entfaltet im Verbund zusätzliche Kraft. Die Reihenfolge folgt der typischen Implementierungsfolge in der Praxis: AMS als schnellster Einstieg, BedEx als gezielte Ergänzung, Mobility Monitor als strategische Erweiterung.

Frühwarnung · Antizipation

BedEx

Stürze verhindern, bevor sie passieren.
Was es bewirkt
Bis zu 90% weniger Stürze aus dem Bett. Frühe Erkennung von Bett-Verlassen-Versuchen, gezielte Warnung an die richtige Pflegekraft zur richtigen Zeit. Adressiert den Qualitätsindikator direkt.
Was es verlangt
Sensor unter Matratze, fertig. Keine IT-Integration. Klar definierte Sturzrisiko-Patient:innen und eine Pflegekraft, die auf die Warnung reagieren kann.
Patientenmonitoring · Erkennen

Mobility Monitor

Datenbasis für gezielte, individuelle Pflege.
Was es bewirkt
Objektive Datenbasis für Übergaben und QM. Frühe Risikoerkennung bei Sturz, Dekubitus, Delir. Pflege wird datengestützt gezielter — Ressourcen werden präziser dort eingesetzt, wo sie den grössten Unterschied machen.
Was es verlangt
Strategische Investition: Schulung in Datenlesung und -interpretation, angepasste Pflegeprozesse, klare Verantwortlichkeiten. Wirkt am stärksten in Häusern mit reifem QM und engagierter Pflegeführung.
Im direkten Vergleich

Sechs Dimensionen, in denen sich die Plattformen unterscheiden.

Damit Sie für Ihr Haus die passende Reihenfolge finden — ehrlich, ohne Schönfärberei. Jede Plattform hat ihre Stärke. Diese Matrix zeigt, wo welche zu welchem Zeitpunkt am sinnvollsten ist.

Dimension AMS BedEx Mobility Monitor
Primäre Wirkung Pflegezeit-Freisetzung, Dekubitusprophylaxe, Mitarbeiterentlastung Sturzreduktion, Schutz sturzgefährdeter Patient:innen Risiko-Erkennung, datenbasierte Pflegesteuerung
Wirkungs­geschwindigkeit Ab Tag 1 Über Wochen Mittelfristig
Implementierungs-Profil Plug-and-play. Aufs Bett, Knopfdruck, fertig. Sensor anbringen, Lichtruf anschliessen. Strategisches Projekt: Schulung, Prozesse, Datenkompetenz.
IT-Anbindung Nicht erforderlich Nicht erforderlich Software-Installation. Integration in IT-Infrastruktur, verfügbar an mehreren Arbeitsplätzen.
Voraussetzungen im Haus Keine besonderen Sturzrisiko-Identifikation, Reaktionsfähigkeit QM-Reife, Datenkompetenz, engagierte Pflegeführung
Strategische Reichweite Operative Entlastung Punktuelle Prävention Datengetriebene Versorgungssteuerung
Drei Ausgangslagen

Wo wollen Sie ansetzen?

Die Antwort hängt davon ab, welcher Druck in Ihrem Haus am stärksten ist. In den meisten Fällen ist es der Pflegezeit-Engpass — dann ist AMS der natürliche Einstieg. Aber je nach Situation kann auch ein anderer Weg sinnvoller sein.

Ausgangslage B
„Stürze sind unser dringlichster Qualitätsindikator. Wir müssen reagieren."
BedEx — idealerweise mit AMS

BedEx adressiert die Sturzrate direkt. Wenn parallel der Pflegezeit-Druck hoch ist, lohnt sich AMS als Begleiter — denn das Team, das auf BedEx-Warnungen reagiert, braucht die Entlastung an anderer Stelle.

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Ausgangslage C
„Wir wollen unsere Pflege langfristig datenbasiert führen."
Mobility Monitor — als strategisches Ziel

Wenn die Strukturen reif sind (QM, Pflegeführung, Schulungskapazität), entfaltet MoMo seinen vollen Hebel. Viele Häuser starten zuerst mit AMS, um Pflegezeit freizusetzen — und führen MoMo später ein, wenn das Team für die Datenarbeit Raum hat.

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In den meisten Fällen

Der schnellste Wirkungsweg führt über AMS.

Niedrigste Implementierungshürde, sofort spürbare Pflegezeit-Entlastung, ein Pilot, der vom ersten Tag an wirkt. Wer den ersten Effekt sichtbar machen will, startet hier — und kann jederzeit modular zu BedEx und Mobility Monitor erweitern, sobald die Strukturen dafür reif sind.

Wie die Plattformen zusammenspielen

Eine Architektur — drei aufbauende Stufen.

Die drei Plattformen sind unabhängig einsetzbar, ergänzen sich aber zu einer durchgehenden Architektur: Pflegezeit zurückgewinnen, kritische Ereignisse verhindern, Versorgung datenbasiert steuern.

01
Stufe 1 · AMS

Pflegezeit zurückgewinnen.

Operative Entlastung schaffen — als Voraussetzung dafür, dass Pflege überhaupt wieder gestaltungsfähig wird. Die schnellste, niedrigschwelligste Stufe.

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02
Stufe 2 · BedEx

Kritische Ereignisse antizipieren.

Sobald die operative Lage stabilisiert ist: gezielte Sturzprävention dazu. Das Team kann jetzt auf Warnungen reagieren, ohne dass die Routine darunter leidet.

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03
Stufe 3 · Mobility Monitor

Versorgung datenbasiert steuern.

Auf stabiler operativer Grundlage entsteht Raum für strategische Datenarbeit — präzisere Risikoerkennung, gezieltere Massnahmen, evidenzbasiertes QM.

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Welcher Einstieg passt zu Ihrem Haus?

In einem 30-minütigen Strategiegespräch klären wir die spezifische Situation Ihres Hauses — und empfehlen, an welchem Punkt der Einstieg den schnellsten und sichtbarsten Effekt erzeugt.