Mobility Monitor, BedEx und AMS adressieren denselben strategischen Engpass — auf unterschiedlichen Wegen, mit unterschiedlicher Wirkungsgeschwindigkeit. Diese Übersicht hilft Ihnen, den passenden Einstieg für Ihr Haus zu finden.
Jede der drei Plattformen ist eigenständig wirksam — und entfaltet im Verbund zusätzliche Kraft. Die Reihenfolge folgt der typischen Implementierungsfolge in der Praxis: AMS als schnellster Einstieg, BedEx als gezielte Ergänzung, Mobility Monitor als strategische Erweiterung.
Damit Sie für Ihr Haus die passende Reihenfolge finden — ehrlich, ohne Schönfärberei. Jede Plattform hat ihre Stärke. Diese Matrix zeigt, wo welche zu welchem Zeitpunkt am sinnvollsten ist.
| Dimension | AMS | BedEx | Mobility Monitor |
|---|---|---|---|
| Primäre Wirkung | Pflegezeit-Freisetzung, Dekubitusprophylaxe, Mitarbeiterentlastung | Sturzreduktion, Schutz sturzgefährdeter Patient:innen | Risiko-Erkennung, datenbasierte Pflegesteuerung |
| Wirkungsgeschwindigkeit | Ab Tag 1 | Über Wochen | Mittelfristig |
| Implementierungs-Profil | Plug-and-play. Aufs Bett, Knopfdruck, fertig. | Sensor anbringen, Lichtruf anschliessen. | Strategisches Projekt: Schulung, Prozesse, Datenkompetenz. |
| IT-Anbindung | Nicht erforderlich | Nicht erforderlich | Software-Installation. Integration in IT-Infrastruktur, verfügbar an mehreren Arbeitsplätzen. |
| Voraussetzungen im Haus | Keine besonderen | Sturzrisiko-Identifikation, Reaktionsfähigkeit | QM-Reife, Datenkompetenz, engagierte Pflegeführung |
| Strategische Reichweite | Operative Entlastung | Punktuelle Prävention | Datengetriebene Versorgungssteuerung |
Die Antwort hängt davon ab, welcher Druck in Ihrem Haus am stärksten ist. In den meisten Fällen ist es der Pflegezeit-Engpass — dann ist AMS der natürliche Einstieg. Aber je nach Situation kann auch ein anderer Weg sinnvoller sein.
Strukturelle Pflegezeit-Freisetzung, sofort wirksam. Das Team merkt die Entlastung in der ersten Schicht. Keine Schulungs-Vorlaufzeit, kein Change-Projekt. Genau das, was den akuten Druck im Pflegealltag schliesst.
Mehr über AMS →BedEx adressiert die Sturzrate direkt. Wenn parallel der Pflegezeit-Druck hoch ist, lohnt sich AMS als Begleiter — denn das Team, das auf BedEx-Warnungen reagiert, braucht die Entlastung an anderer Stelle.
Mehr über BedEx →Wenn die Strukturen reif sind (QM, Pflegeführung, Schulungskapazität), entfaltet MoMo seinen vollen Hebel. Viele Häuser starten zuerst mit AMS, um Pflegezeit freizusetzen — und führen MoMo später ein, wenn das Team für die Datenarbeit Raum hat.
Mehr über Mobility Monitor →Niedrigste Implementierungshürde, sofort spürbare Pflegezeit-Entlastung, ein Pilot, der vom ersten Tag an wirkt. Wer den ersten Effekt sichtbar machen will, startet hier — und kann jederzeit modular zu BedEx und Mobility Monitor erweitern, sobald die Strukturen dafür reif sind.
Die drei Plattformen sind unabhängig einsetzbar, ergänzen sich aber zu einer durchgehenden Architektur: Pflegezeit zurückgewinnen, kritische Ereignisse verhindern, Versorgung datenbasiert steuern.
Operative Entlastung schaffen — als Voraussetzung dafür, dass Pflege überhaupt wieder gestaltungsfähig wird. Die schnellste, niedrigschwelligste Stufe.
Mehr über AMS →Sobald die operative Lage stabilisiert ist: gezielte Sturzprävention dazu. Das Team kann jetzt auf Warnungen reagieren, ohne dass die Routine darunter leidet.
Mehr über BedEx →Auf stabiler operativer Grundlage entsteht Raum für strategische Datenarbeit — präzisere Risikoerkennung, gezieltere Massnahmen, evidenzbasiertes QM.
Mehr über Mobility Monitor →In einem 30-minütigen Strategiegespräch klären wir die spezifische Situation Ihres Hauses — und empfehlen, an welchem Punkt der Einstieg den schnellsten und sichtbarsten Effekt erzeugt.