Gezielt umpositionieren und Immobilitätsphasen minimieren

compliant-concept - 12.04.2019

Der Expertenstandard empfiehlt der Pflegefachkraft, Prophylaxe Massnahmen individuell zu planen.

Mittels Mobilitätsmonitoring kann ein Immobilitätsalarm eingestellt werden, wenn eine von der Pflegekraft vordefinierte Immobilitätsdauer von 2, 3 oder 4 Stunden überschritten wird. Diese Zeit kann individuell nach dem Zustand der Haut des Patienten oder der Einschätzung des Dekubitusrisikos gewählt werden. Wichtig hierbei ist, dass dieser Alarm nicht wie ein normaler Wecker funktioniert, sondern nach der Zeit ohne relevante Lageänderungen alarmiert.

In einer Studie von der Universitätsklinik Lausanne (CHUV)konnte somit die Zeit ohne relevante Lageänderungen mit 35% reduziert werden. In anderen Studien konnte man mittels Mobilitätsmonitoring diese Zeit mit bis zu 56%2reduzieren.

 

Für mehr Informationen über Prophylaxe Massnahmen und Mobilitätsmonitoring können Sie den Bericht hier lesen:

https://pflege.compliantconcept.com/potentialanalyse-2

 

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1Using new technology to enable preventing pressure ulcers and falls in a University Hospital in Switzerland; Carrea-Bassin et al.
2Correlation between electronically generated nurse feedback and the frequency of position changes; ESM Koopmans